Gemeindeübergreifendes Integriertes Entwicklungskonzept für die Stadt und die Gemeinden des Amtes Ruhland: Einladungen zu den Ortsbegegnungen

Einladung zu den Ortsbegegnungen
24.08.–03.09.2021

Mit Unterstützung durch das beauftragte Planungsbüro ews Stadtsanierungsgesellschaft mbH stellt das Amt Ruhland derzeit ein Gemeindeübergreifendes Integriertes Entwicklungskonzept für die Stadt und die Gemeinden des Amtes Ruhland auf. Auf Basis einer umfassenden Bestandsanalyse werden darin Leitbilder, räumliche Schwerpunkte und Zentrale Vorhaben definiert, die in den kommenden zehn bis zwanzig Jahren die Basis für die weitere Entwicklung im Amtsgebiet bilden. Als strategisches Planungsdokument dient es daher einerseits dazu, unterschiedliche Handlungsbedarfe durch eine integrierte Betrachtungsweise zu einem Ausgleich zu bringen und zu koordinieren. Andererseits stellen Integrierte Entwicklungskonzepte die Voraussetzung für die Berücksichtigung in Förderprogrammen, z. B. in der Städtebauförderung, in EU-finanzierten oder sektoral ausgerichteten Förderprogrammen, dar. Daneben bietet die Erarbeitung das Potenzial, den Dialog zwischen Politik, Verwaltung und Stadtgesellschaft zu initiieren bzw. zu verstetigen.

Das Gemeindeübergreifende Integrierte Entwicklungskonzept Ruhland wird daher von einem umfassenden Beteiligungsprozess begleitet, zu dessen Auftakt wir Sie herzlich zu den sogenannten Ortsbegegnungen einladen. In diesen gemeinsamen Spaziergängen werden zwischen dem 24.08. und 03.09.2021 vor Ort die aktuellen Situationen, kommende Herausforderungen sowie Ziele, Ideen und Wünsche in den einzelnen Gemeinden besprochen. Dabei möchten wir als Vertreter*innen der Amtsverwaltung sowie der ews Stadtsanierungsgesellschaft mbH mit Ihnen in Austausch treten – vor Ort, beim Begehen und Begegnen!

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

 

Termine

Datum Uhrzeit Gemeinde bzw. Gemeinde-/Ortsteil Treffpunkt
Di 24.08. 17:00 Schwarzbach Festplatz an der Friedensstr.
19:00 Biehlen Bushaltestelle Biehlener Hauptstr.
Mi 25.08. 17:00 Grünewald Feuerwehr Grünewald, Hauptstr. 2a
19:00 Sella Glockenturm auf der Dorfaue
Mo 30.08. 17:00 Hermsdorf Feuerwehr Hermsdorf, Hauptstr. 30
18:15 Jannowitz Festplatz, Ruhlander Str.
19:30 Lipsa Platz an der Lindenstr. 1
Mi 01.09. 17:00 Ruhland Feuerwehr Ruhland, Ortrander Str. 20
Do 02.09. 17:00 Arnsdorf Parkbühne an der Dorfaue
19:00 Guteborn Feuerwehr Guteborn, Weinbergstr. 45
Fr 03.09. 17:00 Hohenbocka Feuerwehr Hohenbocka

Leippsche Str. 39a


Dieses Projekt wird durch das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung (MIL) des Landes Brandenburg gefördert.

Öffnung der Amtsverwaltung

Durch die derzeit stabil niedrige 7-Tages-Inzidenz im Landkreis Oberspreewald, werden in einem koordinierten Öffnungsschritt die öffentlichen Verwaltungen  ab dem 01.07.2021 wieder für Besucher zu den regulären Öffnungszeiten geöffnet.

Für die Amtsverwaltung Ruhland bedeutet das, dass zu den  regulären Öffnungszeiten wieder Termine ohne vorherige Vereinbarung wahrgenommen werden können. Im Amtsgebäude gilt aber weiterhin eine Maskenpflicht. Zusätzlich sind auch die weiteren Hygienemaßnahmen wie Abstand und die Nutzung von Desinfektionsmitteln einzuhalten.

Konzack
Amtsdirektor

Breitbandausbau startet im Amt Ruhland

Im Auftrag der Deutschen Telekom erfolgt durch die Firma Plümer Systemtechnik GmbH Dresden seit dem 17.05.2021 der Breitbandausbau im Amt Ruhland (beginnend in Arnsdorf).

Dieser Breitbandausbau beinhaltet 5 Streckenabschnitte sowie die Errichtung von insgesamt 18 Netzverteilerschränken.

Die 5 Streckenabschnitte zur Verlegung des Breitbandkabels in offener Bauweise bzw. in Form des Einziehens in vorhandene Schutzrohre umfassen folgende Bereiche:

  • Ruhland: Dresdener Straße und Marienstraße
  • Ruhland: Alte Hermsdorfer Straße, Dresdener Straße, Glashüttenstraße, Friedrich- Engels- Straße, Heinrich- Heine- Straße, August- Bebel- Straße, Neugrabenweg und Birkenweg
  • Ruhland: L55 in Richtung Arnsdorf: Hauptstraße, Guteborner Straße, Am Schwarzwasser, Kiefernweg, Neue Straße,  Sorgenteich, Guteborn: Hauptstraße- L 57, Schulstraße, Weinbergstraße, Birkenweg, Schwarzbacher Straße, Parkweg und Eichenweg
  • Ruhland: Badeanstalt, Gewerbegebiet, L581 in Richtung Schwarzbach: Hauptstraße, Guteborner Straße, Friedensstraße, Waldstraße und Straße der Jugend
  • Arnsdorf: Hauptstraße, Ludwig- Jahn- Straße, Dorfaue, Mühlenstraße, Jannowitz: Ruhlander Straße, Forsthausstraße und Strehlens Gasse

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Das Internet in OSL wird vielerorts schneller. Rund 4.500 Haushalte, 240 Unternehmen und 34 Schulen zwischen Ortrand und Lübbenau/Spreewald erhalten kostenfreie Glasfaseranschlüsse. Diese ermöglichen dem Nutzer Highspeed-Übertragungsraten von bis zu 1Gbit/s. Dafür müssen insgesamt 1.100 Kilometer Glasfaserkabel innerhalb der nächsten drei Jahre verlegt werden.

Am 29. Oktober 2019 unterzeichnete Landrat Siegurd Heinze im Landratsamt im Beisein der Bürgermeister und Amtsdirektoren einen entsprechenden Vertrag mit der Deutschen Telekom und ebnete somit den Weg für das Projekt.

23,5 Millionen Euro nimmt der Landkreis in die Hand, um das Projekt zu realisieren. Das Geld stammt aus Bundes- und Landesmitteln zur Umsetzung des Programmes „Förderung zur Unterstützung des Breitbandausbaus in der Bundesrepublik Deutschland“. Die Förderquote für den Landkreis OSL beläuft sich dabei auf 100 %. 60 % stellt der Bund zur Verfügung, der Rest entfällt auf das Land Brandenburg.

Das neue Glasfasernetz wird im Auftrag des Landkreises durch die Deutsche Telekom ausgebaut.

Der Anschluss an das Glasfasernetz ist für die Gebäudeeigentümer kostenfrei. Betroffen sind Immobilien, die bislang mit Anschlüssen mit Übertragungsraten von weniger als 30 Mbit/s surfen.

Weitere Informationen und Ansprechpartner finden Sie auf der Website vom Landkreis unter https://www.osl-online.de/seite/461542/breitbandausbau-landkreis-osl.html

WahlhelferInnen für die Bundestagswahl am 26.09.2021 gesucht

Eine Wahl kann nur stattfinden, wenn viele BürgerInnen in den Wahlvorständen mitarbeiten.

Ohne die Mitarbeit der vielen ehrenamtlichen WahlhelferInnen könnte unsere Demokratie nicht existieren. Sie lebt davon, dass sich die BürgerInnen engagieren.

Aus diesem Grund bitte ich Sie um Ihre tatkräftige Unterstützung. Seien Sie dabei! Werden Sie WahlhelferIn in den Urnenwahllokalen und Briefwahllokalen des Amtes Ruhland.

Mitmachen können Interessierte ab 18 Jahren.

Neugierig geworden? Dann melden Sie sich bitte bis zum 31.07.2021 per E-Mail an wahlen@amt-ruhland.de oder auf dem Postweg an das

Amt Ruhland
Wahlleiterin
Rudolf-Breitscheid-Straße 4
01945 Ruhland

Für Ihr Bemühen bedanke ich mich im Voraus recht herzlich.

Stefanie Hermann
Wahlleiterin
Amt Ruhland

Info zur Nutzung der Stadtbibliothek Ruhland

Die Bibliothek öffnet ab Donnerstag, den 11.03.2021 unter Beachtung der geltenden Hygiene- und Abstandsregeln!
Das Tragen einer medizinischen Maske ist zwingend notwendig.

Die Bibliothek darf nur öffnen, wenn alle Vorgaben der aktuellen Corona Regeln eingehalten werden. Daher ist eine telefonische Voranmeldung unter der Telefonnummer 035752 2135 oder per Email bibliothek-ruhland@gmx.de notwendig.

Vielen Dank für Ihr Verständnis

Elterninformation zur neuen Allgemeinverfügung des Landkreises OSL

Werte Eltern,

ab dem 06.01.2021 findet in allen Kindertagesstätten des Amtes Ruhland wieder die Notfallbetreuung in den Horten statt.
Den entsprechenden Antrag zur Notfallbetreuung finden Sie im unteren Teil dieser Meldung.

Des Weiteren werden ab dem 06.01.2021 die eingeschränkten Öffnungszeiten in der Kita Spurensucher, Kita „ Am Born“ und Kita „ Blaues Haus“ aufgehoben.

Formulare/Dokumente
Antrag Notbetreuung ab 14.01.2021 (835 kB)
3. Allgemeinverfügung Landkreis OSL vom 13.01.2021 (141 kB)

Weitere aktuelle Informationen finden Sie auf den Seiten des Landkreises OSL unter https://www.osl-online.de/news/1/623080/nachrichten/neuartiges-coronavirus-entwicklungen-im-landkreis-oberspreewald-lausitz.html

Bleiben Sie zu Hause, reduzieren Sie Kontakte, schützen Sie sich und andere!

Die wachsende 7-Tages-Inzidenz von Corona-Neuinfektionen im Landkreis Oberspreewald-Lausitz verschärft die Lage im Klinikum Niederlausitz weiter ….

hier weiterlesen (Link zur Website www.osl-online.de)

Öffentliches Auslegungsverfahren zum geplanten Landschaftsschutzgebiet „Elsterniederung und westliche Oberlausitzer Heide zwischen Senftenberg und Ortrand“

Bekanntmachung des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz vom 10. September 2020

Der Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz des Landes Brandenburg beabsichtigt, das Gebiet „Elsterniederung und westliche Oberlausitzer Heide zwischen Senftenberg und Ortrand“ in einem förmlichen Verfahren gemäß § 9 des Brandenburgischen Naturschutzausführungsgesetzes vom 21. Januar 2013 (GVBl. I Nr. 3) in Verbindung mit § 26 des Bundesnaturschutzgesetzes vom 29. Juli 2009 (BGBl. I S. 2542) sowie § 8 Absatz 1 und 3 und § 42 Absatz 2 Satz 3 des Brandenburgischen Naturschutzausführungsgesetzes und § 4 Absatz 1 der Naturschutzzuständigkeitsverordnung vom 27. Mai 2013 (GVBl. II Nr. 43) durch den Erlass einer Rechtsverordnung als Landschaftsschutzgebiet festzusetzen. Die Beschlüsse des Rates des Bezirkes Cottbus vom 24. April 1968 und 15. Juli 1987 zum o.g. LSG sollen ersetzt werden.

Das geplante Landschaftsschutzgebiet liegt in den Landkreisen Oberspreewald-Lausitz und Elbe-Elster. Von der geplanten Unterschutzstellung sind folgende Flächen in dem Amtbereich Ortrand ganz oder teilweise betroffen:

Stadt/Gemeinde: Gemarkung: Flur:
Ruhland Arnsdorf 1 -6
  Ruhland 1 – 14
Guteborn Guteborn 1 – 14
Schwarzbach Biehlen 1 – 3
  Schwarzbach 1 – 7
Grünewald Grünewald 1 – 4
Hermsdorf Hermsdorf 1 – 13
Jannowitz 1 – 6
Hohenbocka Hohenbocka 1 – 8

 

Der Entwurf der Verordnung und die dazugehörigen Karten werden daher im Zeitraum vom 16. November 2020 bis einschließlich 18. Dezember 2020 in der Amtsverwaltung Ruhland ausgelegt.

Diese Bekanntmachung und im Auslegungszeitraum der Entwurf der Verordnung mit Karten zum geplanten Landschaftsschutzgebiet „Elsterniederung und westliche Oberlausitzer Heide zwischen Senftenberg und Ortrand“ sowie der Hinweis zum Datenschutz gemäß Artikel 13 der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) können auch wie folgt im Internet eingesehen werden:

https://mluk.brandenburg.de/mluk/de/umwelt/natur/natur-und-landschaftsschutzgebiete/verfahrensablauf-einstweilige-sicherstellung/

Neuartiges Coronavirus: Entwicklungen im Landkreis Oberspreewald-Lausitz

PRESSEMITTEILUNG
Landkreis Oberspreewald-Lausitz, 25.11.2020

Neuartiges Coronavirus: Entwicklungen im Landkreis Oberspreewald-Lausitz
(25.11.2020, 16 Uhr)

+++ Aktuelle Fallzahlen +++

Am Mittwoch, 25.11.2020, führt der Landkreis Oberspreewald-Lausitz brandenburgweit erneut die Liste der Landkreise mit den höchsten Neuinfektionen innerhalb einer Woche an. Die 7-Tage-Inzidenz, das heißt die Zahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Corona-Fälle pro 100.000 Einwohner, liegt bei 234,07. Ebenfalls hohe Werte verzeichnen Spree-Neiße (223,4) und Cottbus (208,7).

Die Zahl der nachgewiesenen laborbestätigten Fälle seit März 2020 steigt in Summe auf 983. Derzeit sind 457 Personen infiziert.

Seit Wochenbeginn sind drei weitere Personen aus dem Landkreis an den Folgen einer Coronainfektion verstorben. Damit steigt die Zahl der Todesfälle auf 13 an.

In amtlicher häuslicher Quarantäne befinden sich derzeit 1.436 Frauen, Männer und Kinder.

Das Klinikum Niederlausitz hat die Behandlungsmöglichkeiten für Corona-Patienten innerhalb kürzester Zeit massiv aufgebaut. Doch auch diese Kapazitäten drohen inzwischen an ihre Grenzen zu stoßen. Aktuell werden im Klinikum 39 Corona-Patienten behandelt. Allein im Oktober und November 2020 waren es in Summe bereits ca. 100 Männer und Frauen. Immer wieder müssen Patienten beatmet werden. Viele Klinikum-Mitarbeiter arbeiten am Limit. Gleichzeitig ist von einem weiteren Anstieg der Fallzahlen auszugehen.

+++ Angaben zu Einrichtungen +++

Immer wieder werden auch an Schulen Infektionen nachgewiesen. Das MBJS veröffentlicht mittlerweile unter anderem auf Grundlage des Schuldatenerhebungsportals ZENSOS regelmäßig Angaben zur aktuellen Corona-Lage an den Schulen im Land.

Mit Stand heute befinden sich in OSL an 16 Schulen einzelne Schüler, Klassen oder Gruppen aufgrund von Kontakten zu Corona-Infizierten in 14-tägiger häuslicher Quarantäne. Mit Blick auf die Kitas sind derzeit Fälle in 6 Einrichtungen bekannt.

Wie die Staatskanzlei des Landes Brandenburg am Dienstag mitteilte, verlängert sich die Corona-Teststrategie für Kitas und Schulen zunächst um zwei weitere Monate. Damit können sich alle Beschäftigte in Schulen und Kindertagesstätten auch noch im Dezember und Januar jeweils einmal auf das Coronavirus SARS-CoV-2 testen lassen.

Im Ergebnis der Umsetzung ihrer Testkonzepte melden immer wieder auch ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen mögliche Corona-Infektionen. Derzeit betrifft dies 5 Einrichtungen im Landkreis. In den betroffenen Einrichtungen werden in Abstimmung zwischen Einrichtungsleitung und dem Gesundheitsamt verschiedene organisatorische Maßnahmen umgesetzt, um eine Verbreitung des Virus innerhalb der Einrichtungen zu verhindern. Dies betrifft unter anderem schärfere Hygiene- und Infektionsmaßnahmen, räumliche und personelle Maßnahmen zur weiteren Kontaktreduzierung, zusätzliche Personalschutzmaßnahmen und ein strenges Besuchsmanagement. Grundlage bilden die Empfehlungen des RKI zu Prävention und Management von COVID-19 in Alten- und Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen.

+++ Vorschläge für Impfzentren +++

Die Kreisverwaltung wird sich aktiv in die Entscheidungsfindung für mögliche Standorte künftiger Impfzentren im Land Brandenburg einbringen. In einem in dieser Woche ergangenen Schreiben an das Land Brandenburg schlägt Landrat Siegurd Heinze zwei aus seiner Sicht geeignete Standorte im Landkreis vor. Auf die beiden Vorschläge wird er in der kommenden Kreistagssitzung am 26.11. eingehen.

+++ Landkreis warnt vor falschen Kontrolleuren +++

Die Kreisverwaltung führt in Zusammenarbeit mit den Ordnungsämtern der Städte, Ämter und Gemeinde aktuell in allen elf OSL-Kommunen verstärkt Kontrollen zur Einhaltung der Regelungen aus der Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg durch. Anlass hierfür bilden die besorgniserregende Fallzahlentwicklung im Landkreis und die damit verbundenen Herausforderungen für den öffentlichen Gesundheitsdienst und die ambulante medizinische Versorgung.

Aufgrund von Meldungen aus einzelnen Verkaufseinrichtungen in der Stadt Großräschen zu Personen, die sich als vermeintliche Kontrolleure ausgeben und Geld verlangen, bittet die Verwaltung Bürgerinnen und Bürger um Wachsamkeit und sensibilisiert für das Thema. Im Zweifel sollte die Polizei gerufen werden.

Die Kontrollen durch die Kreisverwaltung, u.a. in Verkaufsstellen des Einzel- und Großhandels, finden stets in 2er-Teams statt, bestehend aus jeweils einem Mitarbeiter der Kreisverwaltung und des Ordnungsamtes der Kommune. Die Kontrolleure sind anhand ihrer Dienstkleidung äußerlich als Vertreter der Verwaltung erkennbar (Jacke mit Aufschrift „Ordnungsamt“ bzw. gelbe Weste mit Aufschrift „Landkreis Oberspreewald-Lausitz“). Gaststätten, Imbisse, Bäcker und Fleischer werden durch die Lebensmittelkontrolleure der Kreisverwaltung im Rahmen ihrer regulären Tätigkeit kontrolliert.

Alle Kontrolleure verfügen über einen Dienstausweis und ein entsprechendes Legitimationsschreiben der Kreisverwaltung zur Durchführung der Kontrollen.

Die Kontrolleure des Landkreises weisen auf festgestellte Verstöße hin, verbunden mit der Aufforderung, die „Mängel“ abzustellen. Vorsätzliche Verstöße werden als Ordnungswidrigkeit geahndet. Tragen bspw. Kunden in einem Laden vorsätzlich und trotz Ansprache keine Mund-Nasen-Bedeckung, so müssen sie mit einem Verwarnungsgeld in Höhe von 50 Euro rechnen.

Wichtiger Hinweis: Verwarnungsgelder werden in keinem Fall vor Ort erhoben. Die Ordnungswidrigkeit wird immer zunächst schriftlich aufgenommen. Später erhalten die Betroffenen Post von der Bußgeldstelle der Kreisverwaltung.

++ Verdienstausfall im Fall von Quarantäne beim Kind +++

Erwerbstätige Eltern, welche aufgrund einer behördlichen Kita- oder Schulschließung ihre Kinder betreuen und dadurch einen Verdienstausfall erleiden, haben gemäß Infektionsschutzgesetz einen Anspruch auf Entschädigung. Weniger eindeutig verhielt es sich bislang in dem Fall, wenn ein unter Quarantäne stehendes Kind zu Hause betreut werden muss.

Mit dem „Dritten Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite“, das am 19. November in Kraft trat, wurde nunmehr seitens des Gesetzgebers präzisiert.

Das Gesetz sieht neben anderen Regelungen u.a. entsprechende Unterstützung für erwerbstätige Eltern zu. Es gilt: Die mit dem ersten Bevölkerungsschutzgesetz im März 2020 geschaffene Entschädigungsregelung für Eltern wird bis März 2021 fortgeführt. Zudem besteht nunmehr ein Entschädigungsanspruch auch für Eltern, die ein unter Quarantäne stehendes Kind zu Hause betreuen.

Aktuelle Links zum Thema stellt die Kreisverwaltung unter www.osl-online.de unter dem Punkt Corona bereit.

+++ Nützliche Antworten auf www.osl-online.de +++

Weiterhin erreichen die Corona-Hotline des Landkreises zahlreiche Anfragen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weisen darauf hin, das Antworten auf häufig gestellte Fragen auf der Internetseite der Kreisverwaltung unter „Aktuelle Informationen zum Coronavirus“ zu finden sind. Um die Beantwortung dringender Anliegen zeitnah zu ermöglichen, sollten sich Bürgerinnen und Bürger möglichst zunächst hier informieren. Ebenso werden hier verschiedene weitere Beratungsangebote benannt.

Bekanntmachung: Umstellung von Straßenbeleuchtungsanlagen

Bekanntmachung des Amtes Ruhland

Für die Umstellung von Straßenbeleuchtungsanlagen in den Gemeinden des Amtes Ruhland liegt dem Amt Ruhland ein Zuwendungsbescheid vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit auf Grund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages vor.

Im Auftrag des Bundesministeriums erfolgt die Bearbeitung durch den Projektträger Jülich Berlin (www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen).

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von Ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Unter dem Titel: „KSI- Umstellung vorhandener Straßenbeleuchtungs- anlagen auf LED- Technik im Amt Ruhland- Teil 3“ mit dem Förderkennzeichen: 03K14025 werden im Jahr 2020 hocheffiziente LED- Beleuchtungstechniken eingebaut.

Auf der Grundlage dieses Zuwendungsbescheides erfolgte eine öffentliche Ausschreibung der Beleuchtungsumstellung.

Die Beleuchtungsanlagen in folgenden Straßenzügen erfüllen die Voraussetzungen einer Minderung der CO 2- Emission um mindestens 70 Prozent gegenüber dem IST- Zustand und werden vom Bundesministerium gefördert.

Grünewald: Hohenbockaer Straße
Guteborn: Arnsdorfer Straße, Schulstraße, Weinbergstraße
Hermsdorf: Alte Guteborner Straße
Lipsa: Siedlung
Hohenbocka: Im Gärtchen, Kleine Gartenstraße, Kleine Gasse, Kleiner Siedlungsweg, Kurze Gasse, Rosa- Luxemburg- Straße, Sandstraße, Schulstraße, Vorstadt, Waldaue, Waldauenweg, Weinbergstraße, Wesenweg, Wiesenweg, Mühlstraße
Ruhland: Teilabschnitte des Neugrabenweges, August- Bebel- Straße, Heinrich- Heine- Straße, Birkenweg