Neuartiges Coronavirus: Entwicklungen im Landkreis Oberspreewald-Lausitz

PRESSEMITTEILUNG
Landkreis Oberspreewald-Lausitz, 25.11.2020

Neuartiges Coronavirus: Entwicklungen im Landkreis Oberspreewald-Lausitz
(25.11.2020, 16 Uhr)

+++ Aktuelle Fallzahlen +++

Am Mittwoch, 25.11.2020, führt der Landkreis Oberspreewald-Lausitz brandenburgweit erneut die Liste der Landkreise mit den höchsten Neuinfektionen innerhalb einer Woche an. Die 7-Tage-Inzidenz, das heißt die Zahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Corona-Fälle pro 100.000 Einwohner, liegt bei 234,07. Ebenfalls hohe Werte verzeichnen Spree-Neiße (223,4) und Cottbus (208,7).

Die Zahl der nachgewiesenen laborbestätigten Fälle seit März 2020 steigt in Summe auf 983. Derzeit sind 457 Personen infiziert.

Seit Wochenbeginn sind drei weitere Personen aus dem Landkreis an den Folgen einer Coronainfektion verstorben. Damit steigt die Zahl der Todesfälle auf 13 an.

In amtlicher häuslicher Quarantäne befinden sich derzeit 1.436 Frauen, Männer und Kinder.

Das Klinikum Niederlausitz hat die Behandlungsmöglichkeiten für Corona-Patienten innerhalb kürzester Zeit massiv aufgebaut. Doch auch diese Kapazitäten drohen inzwischen an ihre Grenzen zu stoßen. Aktuell werden im Klinikum 39 Corona-Patienten behandelt. Allein im Oktober und November 2020 waren es in Summe bereits ca. 100 Männer und Frauen. Immer wieder müssen Patienten beatmet werden. Viele Klinikum-Mitarbeiter arbeiten am Limit. Gleichzeitig ist von einem weiteren Anstieg der Fallzahlen auszugehen.

+++ Angaben zu Einrichtungen +++

Immer wieder werden auch an Schulen Infektionen nachgewiesen. Das MBJS veröffentlicht mittlerweile unter anderem auf Grundlage des Schuldatenerhebungsportals ZENSOS regelmäßig Angaben zur aktuellen Corona-Lage an den Schulen im Land.

Mit Stand heute befinden sich in OSL an 16 Schulen einzelne Schüler, Klassen oder Gruppen aufgrund von Kontakten zu Corona-Infizierten in 14-tägiger häuslicher Quarantäne. Mit Blick auf die Kitas sind derzeit Fälle in 6 Einrichtungen bekannt.

Wie die Staatskanzlei des Landes Brandenburg am Dienstag mitteilte, verlängert sich die Corona-Teststrategie für Kitas und Schulen zunächst um zwei weitere Monate. Damit können sich alle Beschäftigte in Schulen und Kindertagesstätten auch noch im Dezember und Januar jeweils einmal auf das Coronavirus SARS-CoV-2 testen lassen.

Im Ergebnis der Umsetzung ihrer Testkonzepte melden immer wieder auch ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen mögliche Corona-Infektionen. Derzeit betrifft dies 5 Einrichtungen im Landkreis. In den betroffenen Einrichtungen werden in Abstimmung zwischen Einrichtungsleitung und dem Gesundheitsamt verschiedene organisatorische Maßnahmen umgesetzt, um eine Verbreitung des Virus innerhalb der Einrichtungen zu verhindern. Dies betrifft unter anderem schärfere Hygiene- und Infektionsmaßnahmen, räumliche und personelle Maßnahmen zur weiteren Kontaktreduzierung, zusätzliche Personalschutzmaßnahmen und ein strenges Besuchsmanagement. Grundlage bilden die Empfehlungen des RKI zu Prävention und Management von COVID-19 in Alten- und Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen.

+++ Vorschläge für Impfzentren +++

Die Kreisverwaltung wird sich aktiv in die Entscheidungsfindung für mögliche Standorte künftiger Impfzentren im Land Brandenburg einbringen. In einem in dieser Woche ergangenen Schreiben an das Land Brandenburg schlägt Landrat Siegurd Heinze zwei aus seiner Sicht geeignete Standorte im Landkreis vor. Auf die beiden Vorschläge wird er in der kommenden Kreistagssitzung am 26.11. eingehen.

+++ Landkreis warnt vor falschen Kontrolleuren +++

Die Kreisverwaltung führt in Zusammenarbeit mit den Ordnungsämtern der Städte, Ämter und Gemeinde aktuell in allen elf OSL-Kommunen verstärkt Kontrollen zur Einhaltung der Regelungen aus der Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg durch. Anlass hierfür bilden die besorgniserregende Fallzahlentwicklung im Landkreis und die damit verbundenen Herausforderungen für den öffentlichen Gesundheitsdienst und die ambulante medizinische Versorgung.

Aufgrund von Meldungen aus einzelnen Verkaufseinrichtungen in der Stadt Großräschen zu Personen, die sich als vermeintliche Kontrolleure ausgeben und Geld verlangen, bittet die Verwaltung Bürgerinnen und Bürger um Wachsamkeit und sensibilisiert für das Thema. Im Zweifel sollte die Polizei gerufen werden.

Die Kontrollen durch die Kreisverwaltung, u.a. in Verkaufsstellen des Einzel- und Großhandels, finden stets in 2er-Teams statt, bestehend aus jeweils einem Mitarbeiter der Kreisverwaltung und des Ordnungsamtes der Kommune. Die Kontrolleure sind anhand ihrer Dienstkleidung äußerlich als Vertreter der Verwaltung erkennbar (Jacke mit Aufschrift „Ordnungsamt“ bzw. gelbe Weste mit Aufschrift „Landkreis Oberspreewald-Lausitz“). Gaststätten, Imbisse, Bäcker und Fleischer werden durch die Lebensmittelkontrolleure der Kreisverwaltung im Rahmen ihrer regulären Tätigkeit kontrolliert.

Alle Kontrolleure verfügen über einen Dienstausweis und ein entsprechendes Legitimationsschreiben der Kreisverwaltung zur Durchführung der Kontrollen.

Die Kontrolleure des Landkreises weisen auf festgestellte Verstöße hin, verbunden mit der Aufforderung, die „Mängel“ abzustellen. Vorsätzliche Verstöße werden als Ordnungswidrigkeit geahndet. Tragen bspw. Kunden in einem Laden vorsätzlich und trotz Ansprache keine Mund-Nasen-Bedeckung, so müssen sie mit einem Verwarnungsgeld in Höhe von 50 Euro rechnen.

Wichtiger Hinweis: Verwarnungsgelder werden in keinem Fall vor Ort erhoben. Die Ordnungswidrigkeit wird immer zunächst schriftlich aufgenommen. Später erhalten die Betroffenen Post von der Bußgeldstelle der Kreisverwaltung.

++ Verdienstausfall im Fall von Quarantäne beim Kind +++

Erwerbstätige Eltern, welche aufgrund einer behördlichen Kita- oder Schulschließung ihre Kinder betreuen und dadurch einen Verdienstausfall erleiden, haben gemäß Infektionsschutzgesetz einen Anspruch auf Entschädigung. Weniger eindeutig verhielt es sich bislang in dem Fall, wenn ein unter Quarantäne stehendes Kind zu Hause betreut werden muss.

Mit dem „Dritten Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite“, das am 19. November in Kraft trat, wurde nunmehr seitens des Gesetzgebers präzisiert.

Das Gesetz sieht neben anderen Regelungen u.a. entsprechende Unterstützung für erwerbstätige Eltern zu. Es gilt: Die mit dem ersten Bevölkerungsschutzgesetz im März 2020 geschaffene Entschädigungsregelung für Eltern wird bis März 2021 fortgeführt. Zudem besteht nunmehr ein Entschädigungsanspruch auch für Eltern, die ein unter Quarantäne stehendes Kind zu Hause betreuen.

Aktuelle Links zum Thema stellt die Kreisverwaltung unter www.osl-online.de unter dem Punkt Corona bereit.

+++ Nützliche Antworten auf www.osl-online.de +++

Weiterhin erreichen die Corona-Hotline des Landkreises zahlreiche Anfragen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weisen darauf hin, das Antworten auf häufig gestellte Fragen auf der Internetseite der Kreisverwaltung unter „Aktuelle Informationen zum Coronavirus“ zu finden sind. Um die Beantwortung dringender Anliegen zeitnah zu ermöglichen, sollten sich Bürgerinnen und Bürger möglichst zunächst hier informieren. Ebenso werden hier verschiedene weitere Beratungsangebote benannt.

Öffentliche Bekanntmachung der Neufestsetzung der Ortsdurchfahrtsgrenzen in der Gemeinde Grünewald, Amt Ruhland

Bekanntmachung des Landesbetriebes Straßenwesen Brandenburg, Dienststätte Cottbus. vom 28.10.2020

Gemäß § 5 Abs. 1 und 2 des Brandenburgischen Straßengesetzes der Fassung der Bekanntmachung vom 28. Juni 2009 (GVBI.1, S.358), zuletzt geändert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 18.Dezember 2018 (GVBI.I S.3) werden im Einvernehmen mit der Gemeinde Grünewald die Ortsdurchfahrtsgrenze wie folgt neu festgesetzt:

Die Ortsdurchfahrt im Zuge der L57 für die Gemeinde Grünewald verläuft im Abschnitt 010, von Stations-km 0,590 bis Stations-km 1,148 und im Abschnitt 020 von Stations-km 0,000 bis Stations-km 0,524.
Die Gesamtlänge beträgt 1.082 m.

Die Ortsdurchfahrt im Zuge der L58 für die Gemeinde Grünewald verläuft im Abschnitt 010, von Stations-km 2,940 bis Stations-km 3,496 und im Abschnitt 020 von Stations-km 0,000 bis Stations-km 0,380.
Die Gesamtlänge beträgt 936 m.

Diese Verfügung gilt einen Tag nach Veröffentlichung als bekannt gegeben.

Rechtsbehelfsbelehrung
Gegen diese Verfügung ist der Widerspruch zulässig. Er ist innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe schriftlich oder zur Niederschrift beim Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg, Lindenallee 51, 15366 Hoppegarten zu erheben.

Im Auftrag

Petra Busse
Sachgebietsleiterin Straßenverwaltung Süd

Bekanntmachung: Umstellung von Straßenbeleuchtungsanlagen

Bekanntmachung des Amtes Ruhland

Für die Umstellung von Straßenbeleuchtungsanlagen in den Gemeinden des Amtes Ruhland liegt dem Amt Ruhland ein Zuwendungsbescheid vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit auf Grund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages vor.

Im Auftrag des Bundesministeriums erfolgt die Bearbeitung durch den Projektträger Jülich Berlin (www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen).

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von Ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Unter dem Titel: „KSI- Umstellung vorhandener Straßenbeleuchtungs- anlagen auf LED- Technik im Amt Ruhland- Teil 3“ mit dem Förderkennzeichen: 03K14025 werden im Jahr 2020 hocheffiziente LED- Beleuchtungstechniken eingebaut.

Auf der Grundlage dieses Zuwendungsbescheides erfolgte eine öffentliche Ausschreibung der Beleuchtungsumstellung.

Die Beleuchtungsanlagen in folgenden Straßenzügen erfüllen die Voraussetzungen einer Minderung der CO 2- Emission um mindestens 70 Prozent gegenüber dem IST- Zustand und werden vom Bundesministerium gefördert.

Grünewald: Hohenbockaer Straße
Guteborn: Arnsdorfer Straße, Schulstraße, Weinbergstraße
Hermsdorf: Alte Guteborner Straße
Lipsa: Siedlung
Hohenbocka: Im Gärtchen, Kleine Gartenstraße, Kleine Gasse, Kleiner Siedlungsweg, Kurze Gasse, Rosa- Luxemburg- Straße, Sandstraße, Schulstraße, Vorstadt, Waldaue, Waldauenweg, Weinbergstraße, Wesenweg, Wiesenweg, Mühlstraße
Ruhland: Teilabschnitte des Neugrabenweges, August- Bebel- Straße, Heinrich- Heine- Straße, Birkenweg

Allgemeine Informationen zur Kindertagesbetreuung – Elterninformation zum Corona – Virus

Die Zahl der Erkrankungen am Corona – Virus ist in den letzten Tagen im Landkreis Oberspreewald Lausitz deutlich angestiegen. Um die Ansteckungsgefahr und die Verbreitung des Corona – Virus einzudämmen müssen wir auch weiterhin in den Kindertagesstätten an bestimmten Regelungen festhalten. Der Träger ist verantwortlich für die Sicherheit und Gesundheit Ihrer Kinder aber auch seiner Beschäftigten. Die Voraussetzung dafür ist es, so wenig wie möglich Personen den Zutritt zur Kindertagesstätte zu gewähren.

Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten in den Einrichtungen können wir die Einhaltung der Abstandsregeln nicht gewährleisten, deshalb halten wir weiterhin am Zutrittsverbot fest. Folgende Regelungen gelten unverändert:

  • das Betretungsverbot für einrichtungsfremde Personen, über Ausnahmen entscheidet die Kita – Leitung
  • die Durchführung von Veranstaltungen mit externen Personen (Elternabende, Elterngespräche)
  • die Eingewöhnung bei der Neuaufnahme Ihres Kindes erfolgt nur noch mit einem Elternteil für die gesamte Dauer der Eingewöhnung
  • Mund – Nasenschutz – Pflicht für Externe im gesamten Kita Gebäude
  • keine Betreuung von Kindern mit Symptomen der Krankheit Covid-19

Bitte unterstützen Sie uns!

Sollte bei Ihnen oder einer weiteren in Ihrem Haushalt lebenden Person ein Verdacht auf eine Corona – Infektion bestehen und Sie getestet werden, würden wir es begrüßen, wenn Sie Ihr Kind bis zum Vorliegen eines negativen Testergebnisses nicht in die Einrichtung bringen. Dies dient vorsorglich der Aufrechterhaltung des Kita – Betriebes und der Unterbrechung von Infektionsketten.

Wir möchten Sie als Eltern darum bitten, allen Anweisungen des Kita Personals zu folgen und hoffen auf Ihre Unterstützung. Wir sind bestrebt auch unter den derzeitigen Personalengpässen Ihre Kinder wie gewohnt zu betreuen und den Betrieb der Kindertagesstätten aufrecht zu erhalten.

Vielen Dank

KIVAN – das neue Elternportal

Liebe Eltern aus dem Amtsgebiet Ruhland,

Das Amt Ruhland unterstützt Familien mit einem vielfältigen und bedarfsgerechten Angebot in der Kindertagesbetreuung. Mit Hilfe des Elternportales können Eltern bequem von zu Hause die für sie und ihr Kind passende Kindertagesstätte finden, vormerken und ihre Daten für eine Bedarfsmeldung abgeben. Ihre Recherche können sie durch verschiedene Suchkriterien wie Lage und Größe der Einrichtung, Öffnungszeiten und Konzept der Kindertagesstätte, Betreuungsbeginn und Betreuungsumfang auf Ihre Bedürfnisse anpassen. Sie können bis zu zwei Wunscheinrichtungen auswählen.

Das Portal führt Eltern Schritt für Schritt durch die Bedarfsanmeldung. Nach Absenden Ihres Antrages wird Ihr Anliegen direkt an das Amt Ruhland, Bereich Kindertagesstätten weitergeleitet. Wir kümmern uns anschließend um Ihren Bedarf. Eine Reservierung eines Betreuungsplatzes ist damit nicht verbunden. Die Vergabe freier bzw. freiwerdender Plätze in Kindertageseinrichtungen erfolgt ausschließlich durch das Amt Ruhland.

Wir empfehlen Ihnen vor Abgabe der Bedarfsmeldung, einen persönlichen Gesprächstermin mit der Einrichtungsleitung der gewünschten Kindertagesstätte zu vereinbaren.

Ist Ihr Kind schon in einer unserer Einrichtungen untergebracht, dann können Sie nach Registrierung in dem Portal Ihre Kinder anhand der Vertragsnummer hinzufügen und dort:

– Abholberechtigungen hinzufügen
– Betreuungsänderungen beantragen
– Impfstatus bearbeiten
– U-Untersuchung bearbeiten
– Einwilligungen bearbeiten seitens KITA (Fotoerlaubnis etc.)

Das Elternportal finden Sie unter https://kitaplatz.amt-ruhland.de

Für die Anmeldung Ihrer Kinder stehen Ihnen die Mitarbeiter der Amtsverwaltung Ruhland, Bereich Kindertagesstätten persönlich an den Sprechtagen (Di 9-11:30 Uhr und 13-18 Uhr und Do 9-11:30 und 13-15 Uhr) und telefonisch unter Tel. 035752 3746 zur Verfügung.

Zusätzlich hält das Amt Ruhland eine umfassende Übersicht von häufig gestellten Fragen zum Elternportal (FAQ) auf ihrer Webpräsenz bereit:
Link zum FAQ –> https://kitaplatz.amt-ruhland.de/de/Home/FAQ

Christian Konzack
Amtsdirektor
Amt Ruhland

Unterbrechung der Trinkwasserversorgung in Hermsdorf und Guteborn

Unterbrechung der Trinkwasserversorgung
Auf Grund von Reparaturarbeiten an der Trinkwasserhauptleitung ist es notwendig, die Trinkwasserversorgung in
Ort: Hermsdorf und Guteborn
Straße: gesamte Ortslage
am: Samstag, 07.11.2020 in der Zeit von ca. 08:00 bis ca. 16:00 Uhr
zu unterbrechen.
Wir bitten darum, sich für diesen Zeitraum im erforderlichen Maße mit Trinkwasser zu bevorraten und nach Beendigung der Reparaturarbeiten selbstständig auf Klarspülung zu achten.
Bei Rückfragen stehen wir Ihnen unter der Telefonnummer 03573 803-0 gern zur Verfügung.
Wasserverband Lausitz
Betriebsführungs GmbH

Absage der Jahreshauptversammlung der Jagdgenossenschaft Grünewald / Sella

Die Jahreshauptversammlung der Jagdgenossenschaft Grünewald / Sella fällt aufgrund der aktuellen Verordnungen aus.
Der Jagdvorsteher
Grünewald / Sella, den 03.11.2020

Besucherstopp im Klinikum Niederlausitz

PRESSEMITTEILUNG

Klinikum Niederlausitz GmbH

06.10.2020

Besucherstopp im Klinikum Niederlausitz

Senftenberg/Lauchhammer. Aufgrund steigender Infektionszahlen mit SARS-CoV-2 in Brandenburg und in der Lausitz hat die Corona-Einsatzleitung der Klinikum Niederlausitz GmbH beschlossen, ab Mittwoch, dem 7. Oktober 2020, bis auf Weiteres in den Krankenhäusern in Senftenberg und Lauchhammer keine Besuche mehr zu ermöglichen. Ausgenommen sind nach Rücksprache mit den jeweiligen Fachbereichen Schwangere unter der Geburt, lebensbedrohlich Erkrankte und Kinder.

Wie lange der Besucherstopp aufrechterhalten wird und ob weitere Vorsichtsmaßnahmen notwendig werden, prüft die Corona-Einsatzleitung des Klinikums Niederlausitz regelmäßig anhand der aktuellen Lage. Darüber hinaus werden derzeit an beiden Krankenhausstandorten interne Infektionsambulanzen eingerichtet, in denen Mitarbeiter, die aus dem Urlaub kommen oder Erkältungssysteme zeigen, auf SARS-CoV-2 getestet werden. Der Befund liegt nach der Analyse im hauseigenen Labor binnen weniger Stunden vor. Zum aktuellen Zeitpunkt sind im Klinikum Niederlausitz weder bei Mitarbeitern noch bei Patienten aktive Infektionen mit SARS-CoV-19 bekannt.

„Wir haben uns die Entscheidung zum Besuchsverbot nicht leicht gemacht. Uns ist bewusst, wie wichtig Besuch für unsere Patienten ist. Gleichzeitig ist müssen wir Ansteckungen mit dem Corona-Virus bei uns im Haus vermeiden und jederzeit vollumfänglich für alle, die unsere Hilfe benötigen, aufnahmebereit sein. Wir nehmen die Lage ernst und handeln präventiv zum Schutz unserer Patienten und Mitarbeiter“, äußert sich Tobias Vaasen, Geschäftsführer der Klinikum Niederlausitz GmbH, zu den ergriffenen Maßnahmen.

Bislang gibt es keinen Hinweis darauf, dass sich Patienten, Mitarbeiter oder Angehörige in Krankenhäusern in Senftenberg und Lauchhammer untereinander angesteckt haben. Im Rahmen einer gemeinsam mit der Brandenburgisch Technischen Universität (BTU) Cottbus-Senftenberg durchgeführten Antikörperstudie wurden seit Juli 2020 rund 170 Mitarbeiter des Klinikums Niederlausitz mehrfach auf Antikörper gegen SARS-CoV-2 getestet. Bei insgesamt zwei Mitarbeitern konnten Antikörper nachgewiesen werden.

Über die Klinikum Niederlausitz GmbH

Die Klinikum Niederlausitz GmbH ist ein kommunaler Gesundheitsdienstleister mit 504 stationären Betten und 72 tagesklinischen Behandlungsplätzen in 14 Kliniken und drei Instituten. Als größtes Krankenhaus der Regelversorgung in Südbrandenburg sichern ca. 1.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die kompetente Versorgung von jährlich ca. 22.000 stationären und 40.000 ambulanten Patienten. Das Klinikum Niederlausitz ist Lehrkrankenhaus der Medizinischen Hochschule Brandenburg (MHB).
An den Klinikstandorten Senftenberg und Lauchhammer bietet die Klinikum Niederlausitz GmbH ein breites Leistungsspektrum. Zum Nutzen und Wohl der Patienten arbeitet das Klinikum Niederlausitz eng mit den Gesundheitseinrichtungen der Region zusammen. Die einzelnen Kliniken und Fachabteilungen des Klinikums agieren fachübergreifend und gewährleisten so eine optimale Versorgung für die Patienten. Mit modernster Medizintechnik, Fachkompetenz, aktuellem Wissen und persönlicher Motivation sind die Mitarbeiter des Klinikums Niederlausitz für Patienten und Angehörige da.

 

Pressekontakt

Kristin Dolk

Klinikum Niederlausitz GmbH
Stabsstelle Unternehmenskommunikation
Krankenhausstr. 10
01968 Senftenberg

E-Mail: presse@klinikum-niederlausitz.de
Telefon: 03573 75-1040
www.klinikum-niederlausitz.de

Modernisierung der Fernradwege im Landkreis OSL – Radwanderweg zwischen Hohenbocka und Guteborn

Bekanntmachung des Amtes Ruhland zu der Maßnahme: Modernisierung der Fernradwege im Landkreis Oberspreewald- Lausitz – Tour Brandenburg
hier: Radwanderweg zwischen Hohenbocka und Guteborn

In diesem Jahr erfolgt im Bereich des Amtes Ruhland die Ausführung von Erhaltungs- und Modernisierungsarbeiten für die Radwanderwege, welche auch einer land- und forstwirtschaftlichen Nutzung unterliegen,

Folgende Erhaltungs- und Modernisierungsarbeiten sollen an den Radwanderwegen ausgeführt werden:

  • grundhafte Erneuerung von besonders schadhaften Abschnitten des Radwanderweges
  • bereichsweise Teilerneuerung des Radwanderweges
  • Ersatz der Deckschicht
  • Rissverguss
  • Einbringen von Wurzelschutzbahnen

Im Rahmen einer Kooperationsvereinbarung zwischen dem Landkreis Oberspreewald- Lausitz als Bauherr der Maßnahme und dem Amt Ruhland als Baulastträger der Radwanderwege werden die erforderlichen finanziellen und ausführungsseitigen Aspekte der Maßnahme umgesetzt.

Die Ausführung der Arbeiten Wegebau und Wurzelschutz soll in folgender Zeit erfolgen:

Radwanderweg zwischen Hohenbocka und Guteborn: 12.10.2020 – 13.11.2020

Das Amt Ruhland möchte hiermit über diese Maßnahmen an den Radwanderwegen  informieren.

gez. Amtsdirektor
Amt Ruhland